Michael P. Thomas ; Rolf J. Trabold
Deutsche Keramik und Porzellane der 60er und 70er Jahre
Ein Wegweiser für den Sammler

19,90 €*

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Erscheinungsdatum: 01/04/2007
Zustand: Neu
Anzahl Seiten: 156
Produktsprache: Deutsch
Anzahl Abbildungen: 557 in Farbe
Verlag: Thomas, Michael, Dr.
Gewicht: 0.53 kg
Breite: 210 mm
Höhe: 16 mm
Länge: 200 mm
ISBN: 9783000173295
Beschreibung
Produktinformationen "Deutsche Keramik und Porzellane der 60er und 70er Jahre"
Ein Handbuch für Sammler und Liebhaber.

In keinem anderen europäischen Land wurde in den 60er/70er Jahren soviel Keramik in zahllosen Formen und Glasuren hergestellt wie in Deutschland. Unter dem Einfluss von internationaler Pop-Art-Kultur, Werkstattkeramik und Industriedesign brachten zahlreiche Firmen Keramik und Porzellan in einer später nicht mehr erreichten Vielfalt und Qualität auf den Markt. Die Herstellung und der Verkauf von Keramik boomten in jenen Jahren. Kunstinteressierte Sammler schätzen diese Objekte heute wegen der andersartigen Wahrnehmungsgewohnheiten und der eingesetzten Verfremdungseffekte, zum Beispiel die Vasen mit "glühenden" Lavaglasuren oder solche mit dem Aussehen von Felsen. Vorurteilsfrei gesehen sind diese Erzeugnisse Zeugen eines Geistes, der für das damalige Lebensgefühl bestimmend war und diese Zeit geprägt hat.
Das vorliegende Buch soll Quellen aufdecken, die das Erscheinungsbild dieser Keramik beeinflusst haben, und den gesellschaftlichen Kontext verdeutlichen. Vorgestellt werden Produkte bedeutender Designer und Firmen wie Rosenthal, Hutschenreuther, Fürstenberg, Scheurich, Jasba, Dümler und Breiden, Bay, Carstens und andere. Einige dieser Firmen existieren heute nicht mehr. Ein besonderer Abschnitt ist dem Atelier Schäffenacker als Vertreter der Werkstattkeramik gewidmet.
Sie können sich eine Übersicht und Hintergrundinformationen über die damalige Produktion und das Erscheinungsbild von Porzellan und von Keramik verschaffen.
Als Sammler können Sie Ihre Produkte den jeweiligen Firmen zuordnen.

Rezension

Zukunftsmodelle: ... Wer dann beispielweise den Katalog zur Hand nimmt u. durchsieht, der kann sich durchaus der Überzeugung des Autors anschließen, daß die Gebrauchskeramik der 60er u. 70er Jahre bisher zu Unrecht als reizvolles Sammelgebiet übergangen worden ist. Vielleicht liegt es daran,daß Keramikwaren damals einen wahren Boom erlebten.....Quantität muss nicht zwangsläufig auf Kosten der Qualität gehen, davon kann sich der Leser anhand der zahlreichen Abbildungen überzeugen..... Besonders ausführlich befasst er sich mit dem Atelier Schäffenacker in Ulm...... [Sammler-/Trödler-Journal Nov./06, Seite 51]

"Keramik damals- 50er,60er 70er Jahre" im Museum der Stadt Miltenberg am Main

Vom 10. Oktober 2008 bis zum 18. Januar 2009 fand im Museum der Stadt Miltenberg am Main mit der Unterstützung des Keramikherstellers Scheurich Kleinheubach eine Ausstellung der Zierkeramik der 50er,60er und 70er Jahre gezeigt. Damit wurde zum ersten Mal in Deutschland Keramik der wilden Popzeit einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Begleitend dazu wurden Führungen und Vorträge angeboten.

Da der Autor selber Sammler der Stücke ist, weiß er, worüber er berichtet. Es handelt sich bei diesem Werk somit nicht um eine Auftragsarbeit oder ein Buch,was aus rein finanziellen Gründen geschrieben wurde, ohne, dass der Autor irgendwelche Vorkenntnisse hat. Hier war ein Meister am Werk.

Meiner Einschätzung nach ist es die perfekte Fortführung des Buches von Horst Makus "Keramik der 50er Jahre", welches ich in einem anderen Angebot anbiete. Auch wenn dieses Werk hier nicht ganz so voluminös ist, enthält es sehr viele Fotografien der Objekte.
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