; Andrea Hanold ; München Schließke Werbeagentur GmbH ; Robert Frenzl ; Tanja Lang ; Weiden Spintler Druck und Verlag GmbH ; Wilhelm Siemen ; Wolfgang Schilling
Geschichte der Porzellanindustrie in Schönwald

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Zustand: Neu
Anzahl Seiten: 248
Produktsprache: Deutsch
Anzahl Abbildungen: über 100 Abbildungen
Verlag: Porzellanikon - Staatliches Museum für Porzellan
Gewicht: 0.75 kg
Breite: 175 mm
Höhe: 16 mm
Länge: 240 mm
ISBN: 9783940027047
Beschreibung
Produktinformationen "Geschichte der Porzellanindustrie in Schönwald"
Die Autorin Andrea Hanold hat sich mit viel Sorgfalt, kluger Kenntnis und Umsicht der mühsamen Arbeit unterzogen, den Spuren der verschiedenen Fabriken in Schönwald zu folgen, ihr Entstehen und auch ihr Vergehen zu dokumentieren.

Sie hat eine wichtige Lücke geschlossen und wieder einmal deutlich gemacht, dass Ortsgeschichte in Nordostbayern in der Regel auch Porzellangeschichte bedeutet und setzt der Schönwalder Porzellanindustrie mit diesem Geschichtswerk ein eindrucksvolles Denkmal.

Aber Andrea Hanold gibt sich nicht damit zufrieden, den Blick nur auf die Unternehmen zu werfen. Wichtige Künstler sind in Leben und Werk dargestellt, die Stadtgeschichte als der verbindende Rahmen findet ebenso seinen Niederschlag wie die Eisenbahngeschichte, ohne die eine Porzellanindustrie nicht denkbar wäre. Es wird historisch Relevantes und Wissenswertes zu einem traditionsreichen Wirtschaftszweig Nordostbayerns aufgeführt und für die Nachwelt vor dem Vergessen bewahrt.

Auf der Basis tiefgehender Recherche erweckt die Autorin die bewegte „Geschichte der Porzellanindustrie in Schönwald“ bis zum heutigen Tage – nicht nur für die Fabriken, sondern auch für die kleinen Malereien in Schönwald – für die Leser zu neuem Leben. Dabei hilft ihr nicht nur ihr archivarisch wissenschaftliches Interesse, sondern auch die persönliche Sammler-Passion.

Die „Schönwald-Moderne“, die geprägt wurde durch die Industriedesigner Dr. Hermann Gretsch, Heinrich Löffelhardt und Hans Theo Baumann, hat bis heute erheblichen Einfluss auf das internationale Gastronomie-Porzellan entfalten können. Weniger bekannt ist, dass in Schönwald zuvor auch künstlerische Porzellane für Privatkunden, etwa von Fritz von Stockmayer und Julius Vilhelm Gudbrandsen, hergestellt wurden und sich das Produktionsprogramm der 1920er Jahre durchaus mit dem anderer Hersteller – wie etwa der Rosenthal AG, Selb – messen konnte.

Davon zeugen über 100 Farbbilder aus der in den letzten 10 Jahren zusammengetragenen Sammlung von Porzellanstücken aus den Anfängen der Porzellangeschichte in Schönwald – also vor der Zeit des Hotelporzellans – sowie Formentabellen, Produktaufnahmen und Prospektblätter z. B. aus den 20er Jahren.

Dank des umfassenden Bildmaterials ist eine Identifizierung vorliegender Objekte möglich. Eine zeitliche Zuordnung wird durch das Verzeichnis aller verwendeter Bodenmarken zweifelsfrei möglich.

Der Band ist deshalb für Kunst- und Designhistoriker sowie Kunsthandel, Auktionatoren und Porzellansammler von hohem Wert.
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